08.
Nov.
2026

11 Uhr

WHAT REMAINS

Was bleibt von einem Jahr voller Kunst, Ideen und Begegnungen? Mit der Jahresendausstellung WHAT REMAINS blickt der mjuʒ art salon auf sein erstes Galeriejahr zurück und versammelt noch einmal alle 14 Künstler*innen, deren Arbeiten das Programm des Jahres 2026 geprägt haben. Die Ausstellung macht sichtbar, wie vielfältig sich Gedanken, Ideen und kreative Prozesse in Kunst übersetzen lassen. Unterschiedliche künstlerische Handschriften, Ausdrucksformen und individuelle Perspektiven treten in einen gemeinsamen Dialog und eröffnen neue Zugänge zur zeitgenössischen Kunst. Denn Kunst endet nicht mit dem Werk oder dem Ende einer Ausstellung. Sie wirkt weiter! In Erinnerungen, Gesprächen und Gedanken, die bleiben. WHAT REMAINS feiert damit nicht nur die Vielfalt des ersten Galeriejahres, sondern auch das, was Kunst über den Augenblick hinaus bewirken kann.

 

Noah Cubasch, Tobias Freude, Nanna Grønborg, Rodrigo Hernandez, Maria Justus, Judith Kaminski, Thomas Kitzinger, Laura Lacrampe, Karla Marchesi, Robert Matthes, Luca Nenning, Martin Bruno Schmid, Bernd Schwarting und Julia Walk.

 

Vernissage: 08. November 2026 um 11 Uhr, geöffnet bis 16 Uhr

Öffnungszeiten: Immer sonntags | 14 bis 18 Uhr 

Ausstellungsdauer: 08. November bis 06. Dezember 2026

Rückblick

GROUNDBREAKING

Die Eröffnungsausstellung "GROUNDBREAKING" (dt.: bahnbrechend) soll die Bestrebungen der Galerie visualisieren. Umbrüche und Aufbrüche sind in der Geschichte eng mit den Visionen kreativer Menschen verbunden. Ohne sie würde es keinen Fortschritt geben. Gleichzeitig soll die Vergangenheit nicht untergraben werden, denn sie ist Teil unserer kulturellen Identität und des Fortschritts. Anhand des Erlebten können wir erst ein Umdenken und ein Ausbrechen aus dem Gewohnten anstreben. Dies spiegelt sich nicht nur in den über 100 Jahre alten Räumlichkeiten der Galerie wider, wo nicht nur die Spuren der Vergangenheit sichtbar geblieben sind, sondern auch in den ausgestellten Werken der Künstler*innen selbst. Maria Justus, Judith Kaminski, Thomas Kitzinger, Martin Bruno Schmid und Bernd Schwarting setzen klassische Formensprache und kunsthistorische Bezüge in einen modernen, zeitgenössischen Kontext und veranschaulichen eingängig das Ausbrechen an sich sowie Zerbrechlichkeit, Ängste, aber auch Stärke, Mut und das über sich Hinauswachsen. 

26. April bis 30. Mai 2026

BITTER SWEET

Die Gruppenausstellung BITTER SWEET verhandelt den menschlichen Körper als Spannungsfeld zwischen Sinnlichkeit und gesellschaftlicher Zuschreibung. Mit sommerlicher Leichtigkeit und einer farbintensiven, teils spielerischen Bildsprache entfaltet sich ein vielschichtiges Wechselspiel aus Anziehung und Irritation. Zwischen Haut und Oberfläche, Intimität und Projektion erscheint der Körper als fragile, wandelbare Grenze. Fotografie und Malerei sowie Schmuck und Wandobjekte der Künstler*innen Nanna Grønborg, Laura Lacrampe, Luca Nenning, Karla Marchesi und Julia Walk greifen ineinander und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Körper, Identität und Wahrnehmung. Organische Formen, leuchtende Farben und sinnliche Materialien stehen dabei in einem spannungsvollen Verhältnis zu Fragen von Norm, Blick und Objektifizierung. So entsteht ein Ausstellungsraum, der zugleich leicht und zugänglich wirkt und doch von einer leisen Irritation durchzogen ist. Ein bittersüßes Erleben, das dazu einlädt, den eigenen Blick auf den Körper zu hinterfragen. 

07. Juni bis 11. Juli 2026

INTO DARKNESS

Wo das Licht endet, beginnt das Unbekannte. Die Gruppenausstellung INTO DARKNESS bewegt sich an der Schwelle zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, zwischen Begehren und Verlust, Leben und Vergänglichkeit. Die ausgestellten Werke von Noah Cubasch, Tobias Freude, Rodrigo Hernandez und Robert Matthes erkunden unterschiedliche Räume zwischen Realität und Imagination, Konsum und Begehren, Licht und Schatten, Körper und Zeit. Die Dunkelheit erscheint dabei nicht als Abwesenheit von Licht, sondern als eigene Sphäre, als Raum des Unbewussten, des Möglichen und des Verborgenen. INTO DARKNESS lädt ein, sich in diese Zwischenwelt zu begeben und das Licht als etwas Vergängliches, Kostbares und Lebendiges neu zu erfahren.

27. September bis 01. November 2026

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