26.
April
2026

11 Uhr

GROUNDBREAKING

Die Eröffnungsausstellung "GROUNDBREAKING" (dt.: bahnbrechend) soll die Bestrebungen der Galerie visualisieren. Umbrüche und Aufbrüche sind in der Geschichte eng mit den Visionen kreativer Menschen verbunden. Ohne sie würde es keinen Fortschritt geben. Gleichzeitig soll die Vergangenheit nicht untergraben werden, denn sie ist Teil unserer kulturellen Identität und des Fortschritts. Anhand des Erlebten können wir erst ein Umdenken und ein Ausbrechen aus dem Gewohnten anstreben. Dies spiegelt sich nicht nur in den über 100 Jahre alten Räumlichkeiten der Galerie wider, wo nicht nur die Spuren der Vergangenheit sichtbar geblieben sind, sondern auch in den ausgestellten Werken der Künstler*innen selbst. Maria Justus, Judith Kaminski, Thomas Kitzinger, Martin Bruno Schmid und Bernd Schwarting setzen klassische Formensprache und kunsthistorische Bezüge in einen modernen, zeitgenössischen Kontext und veranschaulichen eingängig das Ausbrechen an sich sowie Zerbrechlichkeit, Ängste, aber auch Stärke, Mut und das über sich Hinauswachsen. 

 

Zu sehen bis 30. Mai 2026!

Öffnungszeiten während der Ausstellungen: Freitag und Samstag, 14 - 18 Uhr

Die Künstler*innen

Maria Justus

Die Künstlerin Maria Justus steht in ihrem Atelier.

Judith Kaminski

Maria Justus (*1989) lebt und arbeitet in München. Sie absolvierte 2017 ihr Diplom in Malerei und Grafik bei Jean-Marc Bustamante sowie 2020 in zeitbasierten Medien bei Julian Rosefeldt an der Akademie der Bildenden Künste München. In ihrer Praxis arbeitet sie mit Fragmenten aus Erinnerung, Geschichte und Imagination, die sie in Collagen aus Malerei, Fotografie, Textilien und Objekten neu zusammensetzt. Ihre Arbeiten verbinden poetische Materialbearbeitung, reflektierte Formensprache und historische Narrative, um Brüche, Übergänge und Reflexionsräume zwischen Vergangenheit und Gegenwart sichtbar zu machen. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, unter anderem im Goethe-Institut Mexiko-Stadt, Rautenstrauch-Joest-Museum Köln und Haus am Lützowplatz Berlin. Sie erhielt Stipendien und Auszeichnungen, darunter vom Bayerischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Stiftung Kunstfonds, dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München sowie den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg (2025). Seit 2021 ist sie in der Lehre an der Akademie der Bildenden Künste München tätig und als Kuratorin aktiv (Preis für Off-Spaces der Landeshauptstadt München, 2025).

 

Weitere Informationen unter www.mariajustus.net oder bei Instagram: @maria_justus

Die Künstlerin Judith Kaminski steht vor einem ihrer Werke.

Judith Kaminski (*1994 in Kamp-Lintfort, NRW) studierte an der Kunstakademie Münster und schloss ihr Studium als Meisterschülerin von Prof. Klaus Merkel im Jahr 2020 ab. In ihrem Schaffen verbindet sie Malerei und Skulptur zu einer untrennbaren Einheit. Besonders ihre Keramiken bestechen durch eine vitale, meist florale Formsprache, die sich zwischen fragiler Eleganz und einer innewohnenden, archaischen Kraft bewegt. Die haptische Qualität des Tons nutzt sie dabei, um organische Strukturen zu schaffen, die an gewachsene Naturformen erinnern und das Spannungsfeld zwischen künstlicher Formgebung und natürlichem Wachstum ausloten. Ihre Werke waren bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, deutschlandweit in Kunstvereinen, Galerien und Museen zu sehen, unter anderem im Dortmunder Museum Ostwall in der Ausstellung „Flowers! Blumen in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts“. Ihre Arbeiten sind in privaten sowie öffentlichen Sammlungen vertreten. Darüber hinaus wurde sie mehrfach mit Stipendien ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2023 den Kunstpreis “Henriettenglück” der Kulturstiftung der Sparkasse Vest Recklinghausen. Seit 2020 ist sie außerdem kuratorisch tätig und hat seitdem schon mehrer Gruppenausstellungen realisiert.

 

Weitere Informationen und Bildmaterial unter 

www.judith-kaminski.de oder bei Instagram: @judith_kaminski 

Thomas Kitzinger

Der Künstler Thomas Kitzinger steht vor einem seiner Werke.

Thomas Kitzinger (*1955 in Neunkirchen/Saar geboren) hat als Autodidakt eine malerische Position entwickelt, die heute in Freiburg im Breisgau ihre konsequente Fortsetzung findet. Die in der Ausstellung präsentierten "Vasen- und Tellerbilder" zeugen von einer Meisterschaft in der minutiösen Ölmalerei auf Aluminium. Durch diesen kühlen Bildträger und den präzisen Farbauftrag verlieren die Alltagsgegenstände ihre Beiläufigkeit. Sie oszillieren zwischen extremer Gegenständlichkeit und nahezu abstrakter Klarheit. Seine Werke waren bereits in bedeutenden Ausstellungen wie „EchtZeit – Die Kunst der Langsamkeit“ im Kunstmuseum Bonn oder im PEAC Museum Freiburg zu sehen. Die Aktualität seiner Auseinandersetzung mit der „Leere“ und dem „Bestand“ zeigen seine jüngsten Präsentationen: 2025, „Bestandsaufnahme“, Kunst Koch, Freiburg und 2026, „Die Leere umarmen“, Galerie Schmalfuss, Berlin. Kitzingers Arbeiten sind unter anderem in der Sammlung der Deutschen Bank, das Museum für Neue Kunst Freiburg und die Paul Ege Art Collection (PEAC) vertreten. Er wurde unter anderem mit dem Reinhold-Schneider-Kulturpreis der Stadt Freiburg (2010) sowie dem Kunstpreis der Stadt Donaueschingen (2005) ausgezeichnet und ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund sowie im Künstlerbund Baden-Württemberg.

 

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.thomas-kitzinger.de oder bei Instagram: @thomas_kitzinger

Martin Bruno Schmid

Ein Profilfoto des Künstlers Martin Bruno Schmid. Er sitzt im Außenbereich und schaut in die Kamera.

Martin Bruno Schmid (*1970)
 studierte an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Joseph Kosuth, Prof. Marianne Eigenheer und Prof. Daniele Buetti. Seine künstlerische Arbeit verortet sich auf brillante Weise an der Schnittstelle von Kunst und Architektur. Durch minimale, aber radikale Eingriffe, wie präzise Bohrungen, Schnitte oder das Freilegen von Materialschichten, macht er die physische Beschaffenheit und die verborgene Ästhetik des Raumes erfahrbar. Seine Werke verwandeln das Bauwerk selbst in einen Bildträger und hinterfragen dabei die Grenze zwischen Substanz und Leere. Nach Residenzaufenthalten u.a. in Reykjavik, Tokio und Paris lebt und arbeitet er nun vorwiegend in Stuttgart und Freiburg. Martin Bruno Schmid ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, Jury-Mitglied der Kunstkommission Baden-Württemberg und seit 2023 (außerordentliches) Mitglied des BDA, dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten. Neben zahlreichen Kunst-am-Bau-Realisationen befinden sich seine Werke u.a. in der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, dem Kunstmuseum Stuttgart, der Kunsthalle Karlsruhe, dem Museum Ritter sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. 

 

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.martinbrunoschmid.de oder bei Instagram: @martinbrunoschmid

Bernd Schwarting

Der Künstler Bernd Schwarting steht in seinem Atelier vor einem seiner Werke.

Bernd Schwarting (*1964 in Stade) studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden sowie an der Hochschule der Künste Berlin und schloss sein Studium 1998 als Meisterschüler von Prof. Walter Stöhrer ab. Seine Werke, die eine dichte, fast eruptive Energie ausstrahlen, waren bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen national wie international zu sehen, unter anderem im Museum Moderner Kunst Wörlen in Passau, der Kunsthalle Emden sowie im Bayerischen Nationalmuseum. In seinen Arbeiten lässt er aus einem tiefen, haptischen Farbauftrag heraus komplexe Bildwelten entstehen, in denen florale Strukturen und mythische Metamorphosen zu einer vibrierenden Einheit verschmelzen. Jüngst entwickelt er seine Technik weiter und somit entstehen nahezu dreidimensionale Landschaften und zauberhafte sowie lebendige Blumenbouquets. Seine Arbeiten sind in bedeutenden privaten sowie öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland und die Stiftung Henri und Eske Nannen. Darüber hinaus wurde er mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, wie dem Max-Ernst-Stipendium der Stadt Brühl im Jahr 1999 und dem Franz-Joseph-Spiegler-Preis im Jahr 2004. Zuletzt wurden seine Werke unter anderem in der Städtischen Galerie Schwabach (2023) sowie in der Galerie Schmalfuss in Berlin präsentiert. Bernd Schwarting lebt und arbeitet in Berlin und Jedelhausen (Neu-Ulm).

 

Weitere Informationen und Bildmaterial unter www.berndschwarting.de oder bei Instagram: @berndschwarting

Rückblick

Hier finden Sie zu einem späteren Zeitpunkt die vergangenen Ausstellungen!

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